Hier also ein paar weitere Fotos, die von Argus in meiner Obhut entstanden sind:


Teil 2
Hallo Freunde von Waldohreule Argus & Tierschützer u. Tiertrainer Jens Rennecke!

Zu meinen vielfältigen Aufgaben rund um Argus gehört auch das Anlernen zur Jagd als Garant dafür, daß eine Auswilderung (Freilassung) nicht nur schnellstmöglichst erfolgen kann- die kann es ja immer- aber das diese dann auch vom Tier überlebt wird. Das bedeutet letztendlich, daß das Tier erfolgreich jagen können muß. Heute sehen wir Fotos (aus einem Video) von einem der ersten Trainings zur Jagdausbildung. Zuerst muß das Interesse des (Raub-) Tieres an der Jagd geweckt werden. Das Fressen, welches einem Tier nur hingeschmissen wird, weckt diesen Jagdeifer nicht! Die jungen Raubtiere- ob mit zwei oder vier Beinen- müssen lernen, das Futter selbst zu fangen. Das ist ein langer Prozeß von grundlegender Bedeutung. Katzen fangen lebende Mäuse und bringen sie zu ihren Jungen. Die Maus wird laufen gelassen und die Jungen "spielen" Verfolgen und Fangen. Das ist mit Raubkatzen (u. kleinen Gazellen ... ) dasselbe wie mit unseren lieben Hauskatzen und den Mäusen. Bei Argus' freilebenden Geschwistern ist es haargenau dasselbe. Der Beginn ist das Wecken des ersten Interesses an einer Verfolgung der Beute. Hier habe ich- in Ersatz des Elterntieres- für den Argus die Maus schon halbiert um ihn "Blut lecken" zu lassen. Und das eben im wahrsten Sinne der Worte.

Demnächst folgen Fotos vom 2. Schritt dieses Ausbildungsteiles mit einer am Bindfaden gezogenen Maus, welche dann von Argus verfolgt und gefangen werden soll und muß!